WF Maschinenbau

Azubis gesucht

Blechformtechnik aus Sendenhorst setzt Maßstäbe auf dem globalen Markt

 

Geht es um Technologien zum Metall-Umformung, ist WF Maschinenbau und Blechformtechnik aus Sendenhorst ein echter „hidden champion“. Ob drücken oder einziehen, bordieren oder profilieren: Dieses Unternehmen liefert es exakt das, was der Kunde benötigt. 1975 gegründet, übernahmen Werner Winkelmann und Udo Friese die Firma von Ihrem bisherigen Arbeitgeber Karl Keilinghaus Maschinenbau. Mit dem Ausscheiden der beiden Gründer 2016 ging das Unternehmen an die mpool-group. Sie fördert gezielt mittelständische Unternehmen aus den Bereichen, in denen die deutsche Wirtschaft traditionell stark war und ist: Werkstofftechnik, Maschinen- und Anlagenbau sowie technische Dienstleistungen. Es folgten die Gründungen einer Tochtergesellschaft in Nordamerika sowie einer Auslandsvertretung in China.

 

125 Mitarbeiter auf 8000 Quadratmeter Produktionsfläche

 

Am Standort Sendenhorst, im Gewerbegebiet Schörmel sind inzwischen 125 Mitarbeiter auf 8000 Quadratmeter Produktionsfläche tätig. Die US-Weltraumbehörde NASA überzeugte WF Maschinenbau und Blechformtechnik mit der Vertikalen Universal Drückmaschine. Sie dient für Testreihen zum Umformbarkeit von Materialien, die für die Weltraumforschung von Bedeutung sind - auch für die auf 2030 angesetzte Mars-Expedition. "Wir freuen uns sehr, dass unser Unternehmen so einen Beitrag zu künftigen Weltraum-Missionen leistet - wenn auch nur einen kleinen", sagt WF-Geschäftsführer Dr. Bodo Fink. Damit setzt das Unternehmen ihre innovative Geschichte fort. Nach der Gründung waren es Drückmaschinen zur Behälterherstellung, 20 Jahre später dann eine Maschine zum Drücken von Naben an Kupplungs- und Getriebeteilen sowie Riemenscheiben.

 

Digital-Lösungen in Corona-Zeiten

 

Ein weltweit tätiges Unternehmen steht in Corona-Zeiten vor ganz besonderen Herausforderungen. WF-Maschinenbau und Blechformtechnik überzeugte einen Kunden in Korea, mit der Abnahme der bestellten Maschine nicht bis zum Ende der Pandemie zu warten: Sie erfolgte per Fernabnahme mit Hilfe von Videokonferenzen. Diese fanden nach deutscher Zeit morgens statt, alle notwendigen Daten wurden anschließend bearbeitet, abends hochgeladen und standen dem Kunden in Korea dann zur Verfügung, wenn dort der Arbeitstag begann. Im Rahmen der Industrie-Offensive 4.0 brachte das Sendenhorster Unternehmen unterschiedliche Systeme für Datenerfassung und Assistenz auf den Weg. Sie optimieren die Produktionsabläufe, erhöhen die Leistungsfähigkeit und minimieren die Fehler.

 

Hoher Stellenwert für die Ausbildung

 

Die Berufsausbildung genießt einen hohen Stellenwert im Unternehmen. Das ist Teil der Firmenphilosophie, hat aber auch einen ganz praktischen Hintergrund. "Wir besetzen im Maschinenbau eine Nische und kümmern uns daher am besten selbst um die nötigen Fachkräfte von morgen", erläutert Geschäftsführer Dr. Bodo Fink. Bereits über 50 Auszubildende führte das Unternehmen zur Abschlussprüfung - drei davon sogar als Beste ihrer Innung. Viele der ehemaligen Berufsanfänger arbeiten bis heute in dem innovativen Sendenhorster Unternehmen.

Quelle : Töfte Regionalmagazin Aprilausgabe 2021

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