Start in den Rosenfrühling

Gartentipps präsentiert von Wietkamp Garten

 

Startschuss vom Experten

 

Der Februar hat einen Vorgeschmack auf die guten Tage des Frühjahrs geliefert. Die Sonne, der Duft, die erste Ahnung des kommenden Lebens. Der Hobby-Gärtner macht seinen ersten ernstzunehmenden Gartenrundgang. Und wenn er Rosen hat, führt ihn sein erster Weg dorthin. Da stehen sie, die Erde korrekt angehäufelt, von Fichtenreisig geschützt. Die Minustemperaturen haben sie überstanden. Und der Hobby-Gärtner fragt sich: Soll ich schon loslegen? Timo Wietkamp, Profi-Gärtner aus Telgte, steht ihm Rede und Antwort.

 

 

Einen Schnitt machen

 

Die meisten modernen Rosen blühen mehrmals im Jahr. Solche Sorten müssen im Frühjahr vor dem ersten Austrieb zurückgeschnitten werden. Manche Hobby-Gärtner halten den Schnitt für so kompliziert wie Höhere Mathematik. Timo Wietkamp nimmt ihnen die Angst: „Schneiden Sie einen halben Zentimeter über einer nach außen zeigender Knospe ab. Das ist kein Hexenwerk. Wenn Sie jetzt noch eine saubere, scharfe Rosenschere benutzen, haben Sie alles richtig gemacht.“

 

 

Blick auf die Hasel

 

Eigentlich sind es zwei Fragen. Wann fange ich an? Und was mache ich zuerst? Timo Wietkamp: „Für das Wann gibt es keine Pauschal-Antworten. Das hängt immer vom Wetter ab. Anfang März, wenn Väterchen Frost auf dem Rückzug ist, entfernen Sie als erstes den Reisigschutz von Ihren Rosenstöcken. Und jetzt werfen Sie mal einen Blick auf die Haselnuss-Sträuche.“ Warum das? Weil, so erklärt der Telgter Gartenexperte, die Haselnuss blüht, wenn der Boden frostfrei ist. Dann könne auch die angehäufelte Erde um den Wurzelbereich der Rose entfernt werden. Und jetzt den Boden lockern. Dazu genügt eine Gartenhacke und etwas Augenmaß, um die Rosenwurzel nicht zu beschädigen. Eine bessere Präventiv-Maßnahme, sagt Wietkamp, gegen Unkraut und Bodenaustrocknung gibt es nicht.

 

 

Das richtige Futter

 

Und wovon ernährt sich eine Rose so? Soll ich Spezial-Rosendünger kaufen? Oder braucht sie einen Startschuss mit Mineraldünger? Alles unnötig, sagt Timo Wietkamp. Der Gartenfachmann setzt auf natürliche Nahrung: „Hornspäne sind gut. Rinderdung. Alles, was sich langsam und organisch zersetzt. So verteilt sich die richtige Nährstoffmenge übers ganze Jahr. Die erste Fütterung geben Sie im Februar oder März, die zweite im Mai oder Juni.“ Außerdem lieben die Rosen, wenn der Jahresstart in den Frühling sehr trocken ist, einen ordentlichen Schluck Wasser.

 

So, und jetzt auf die Terrasse setzen und tief durchatmen.

Die Sonne scheint, das Jahr wird gut. Die Rosen auch!

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