Stadtverwaltung bereitet Unterbringung für Ukraine-Vertriebene vor

„Private Hilfe dringend mit öffentlicher Hand abstimmen“

Während die Zahl der durch den Ukraine-Krieg Vertriebenen immer weiter zunimmt, werden die Hilfestrukturen und die Vorbereitungen zur Unterbringung einer größeren Anzahl von Menschen auch in Telgte und im Kreis Warendorf konkreter. Auf der Internetseite der Stadt Telgte findet sich insbesondere eine Verlinkung zu den Hinweisen und Formularen des Kreises Warendorf, da der Kreis und seine Kommunen jetzt dringend ein koordiniertes Abstimmungsverfahren einfordern.

 „Wir sind natürlich froh und dankbar, dass Menschen in dieser Situation private Hilfe für Ukraine-Flüchtlinge anbieten“, unterstreicht Bürgermeister Wolfgang Pieper. „Aber die private Hilfe sollte bitte dringend mit Stadt und Kreis abgestimmt werden, weil wir uns sonst wohlmöglich gegenseitig im Wege stehen.“

 Wichtig sei jetzt, dass die Kriegs-Vertriebenen sich bei der Ausländerbehörde des Kreises registrieren lassen – das Formular findet sich auch auf der Seite des Kreises. Denn diese Registrierung ist die Voraussetzung dafür, dass die Menschen Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und auch medizinische Versorgung in Anspruch nehmen können.

 Auch um Wohnungsangebote und private Unterstützung für Telgte anzubieten, bittet die Verwaltung die Online-Formulare zu nutzen, die auf den Homepages der Stadt Telgte und des Kreises Warendorf verlinkt sind. Darüber hinaus sind auch die Adresse
Hilfe@Telgte.de sowie das Hilfetelefon der Stadt unter der Nummer 13-333 freigeschaltet. Die Stadt stimmt sich über alle erforderlichen Maßnahmen eng mit dem Kreis ab. Es sei, so die Stadtverwaltung, nicht zielführend, jetzt auf eigene Faust in die Grenzregionen zu reisen, um Flüchtlinge abzuholen oder selbst Hilfsgüter dorthin zu bringen. „Wir empfehlen da eher, die anerkannten Hilfsorganisationen mit Geldspenden zu unterstützen, denn die kennen die richtigen Wege, um den Menschen gezielt zu helfen“, sagt Fachbereichsleiter Thomas Riddermann.

 Auch für die Unterbringung der Ukraine-Flüchtlinge wird derzeit die Abstimmung zwischen privaten Wohnangeboten und den Optionen der Stadt selbst koordiniert. „Die Wohnangebote im privaten Raum helfen dabei sicher in der ersten Phase weiter und wir kommen auf die Anbietenden zu, um Einzelheiten abzustimmen“, so Thomas Riddermann. Wir bereiten uns aber auch jetzt schon darauf vor, wie im Jahr 2016 die Zweifachhalle am Schulzentrum für die Kriegsflüchtlinge einzurichten und belegen zu können.“

Quelle : Stadt Telgte

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