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Die Hiltruper Missionsschwestern

Alle reden von der Digitalisierung in der Pflege. Missionsschwestern von Hiltrup

Pflege mit Qualität und Sensibilität in Münster und Oeventrop Als katholischer Träger stellen sich die Missionsschwestern seit dem Jahr 1900 den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen u.a. mit ihren Altenhilfeeinrichtungen dem Altenhilfe-Zentrum und dem St. Elisabeth Altenheim in Münster sowie dem Elisabethheim in Oeventrop im Sauerland. Alle drei Institutionen stehen für moderne Pflege und einen menschenwürdigen, die Selbstständigkeit fördernden Umgang. Die positiven Aspekte der Digitalisierung haben diese renommierten Häuser längst in ihren Pflegealltag integriert. Auf der Lichtseite der Digitalisierung Manche Menschen neigen zu düsteren Zukunftsvisionen. Sie sehen Roboter über Altenheimflure gleiten, Medikamente verteilen, Betten machen, Bewohner nach ihrer Befindlichkeit fragen. Ein paar Informatiker mit Pflegefortbildung programmieren die Roboter auf die optimale Versorgung ihrer Pfleglinge. Abends erscheint auf den Bildschirmen das Gesicht des Heimleiters und wünscht Gute Nacht. "Technik hat zwei Schneiden", sagt Ingo Hansmann, Diplom Pflegewirt und Einrichtungsleiter im Altenhilfe-Zentrum der Hiltruper Missionsschwestern. Technik gegen die Einsamkeit Ja, auch zum sozialen Miteinander, betont Ingo Hansmann auf Nachfrage. Viele Senioren nutzen das Smart-Phone und Tablet zur Kommunikation untereinander, mit Angehörigen und Behandlern. In allen unseren Pflegeeinrichtungen dürfen Besucher und Bewohner ein stabiles WLAN voraussetzen. Mal eben eine WhatsApp an die Tochter schicken oder mit dem Enkel in Australien skypen gehört für ältere Menschen zur selbstverständlichen Kommunikation. Ingo Hansmann und seine Pflegekräfte unterstützen diese digitale Vernetzung, wo immer es geht. "In unseren Häusern stellen wir nicht nur Technik zur Verfügung - wir vermitteln sie auch. Wie funktioniert ein Download? Wie lege ich Zugangsberechtigungen an? Welche Funktionen hat mein neues Tablet oder das Senioren-Smartphone? Unsere Pflegekräfte unterstützen die Bewohner in der digitalen Selbstständigkeit. Das ist ein Beitrag gegen die Isolation, für geistige Beweglichkeit und Weltoffenheit." Die Welt aus dem Beamer Altenpflege ist so spannend wie noch nie: dieses Fazit stellt sich ein, wenn man den Ausführungen des Einrichtungsleiters der Hiltruper Missionsschwestern folgt. Zum Beispiel Pflegedokumentation. Kein mühsames Entziffern von Arzthandschriften mehr. Die Fachkräfte stimmen die Medikamente digital aufeinander ab. Auch Wechselwirkungen berücksichtigen sie dabei. Sie sammeln Informationen über Verhaltensmuster und körperliche Reaktionen und orientieren ihre Umgangsweise und Pflege daran. Sie installieren Apps auf dem Smartphone, die den Bewohner ans regelmäßige Trinken erinnern. Ingo Hansmann: "Es ist so vieles möglich. Wir installieren Sensormatten, die bei Stürzen Alarm auslösen. Oder unser mobiles Beamersystem." Mit dem Beamer wirft das Pflegepersonal Landschaften und vertraute Umgebungen an Wand und Decke, untermalt von Klängen und Geräuschen. Das ist erlebnisorientierte Pflege, vom virtuellen Zoobesuch bis zum Stadtbummel, ein 'Kino'erlebnis zur geistigen Aktivierung und Entspannung. Skat oder Spielekonsole? Alle reden von Digitalisierung. Bei den Hiltruper Missionsschwestern ist sie längst Alltag. Vielleicht zukünftig auch mit der interaktiven Babyrobbe Paro, die sensorengesteuert mit den Bewohnern kuschelt oder in der Cafeteria mit dem Assistenzroboter Pepper, der Quizaufgaben stellt. Eine Seniorengruppe vertreibt sich die Zeit an der Spielekonsole. Man wird sich die die Augen reiben und sich fragen, wo man eigentlich ist. "Wir sind schon ein Seniorenheim und werden uns stetig weiter entwickeln", sagt Ingo Hansmann. "Aber eines, das im 21. Jahrhundert angekommen ist!"

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