Saunaerlebnis ohne Reue in Corona-Zeiten?!

Mindesttemperatur bis auf weiteres 80 Grad

Etwa 32 Millionen Bundesbürger gehen „mehr oder weniger regelmäßig“ in eine Sauna. Das ergab eine Studie des Branchenverbandes Sauna-Bund, der seinen Sitz in Bielefeld hat, für die Zeit vor Corona. Aktuell dürfen die Saunatempel in NRW, unter Einhaltung der Hygienebestimmungen, wieder öffnen. Die Töfte-Redaktion hat sich umgehört und erfahren, warum der Saunabesuch nicht nur ohne Bedenken wieder das Freizeitleben bereichern kann, sondern warum er sogar gut für die Immunabwehr ist. Zu den Auflagen, die NRW an die Öffnung einer Sauna stellt, gehören Maskenpflicht in bestimmten Bereichen und ein Mindestabstand von 1,50 Meter in der Sauna. Hinzu kommt eine Mindesttemperatur von 80 Grad. Nicht verboten und damit erlaubt sind, anders als in einigen anderen Bundesländern, Aufguss und Wedeln. Dampfbäder müsse noch geschlossen bleiben. Sauna - Gut für die "Stärkung des Immunsytems“?

Die medizinische Indikation der Abhärtung bei chronischer Infektneigung für einen regelmäßigen Saunabesuch ist wohl am besten untersucht und wird allgemein akzeptiert. Nachgewiesen ist unter anderem eine deutlich geringere Infektneigung nach etwa einem Vierteljahr Saunabesuch, wenigstens einmal in der Woche. Als Wirkungswege konnten eine bessere Durchblutung von Haut und Schleimhäuten, eine Stimulation unspezifischer Abwehrvorgänge im Blut – an der spezifischen Immunität gegen spezielle Erreger tut sich nichts -, eine Stabilisierung des vegetativen Nervensystems und eine bessere Bewältigung freier Radikale nachgewiesen werden. Örtliche Abwehrmechanismen wie das so genannte Immunglobulin A oder die Aktivität der Flimmerzellen werden ebenfalls angeregt. Zusammengefasst: Sauna ist gut zur Vorbeugung.

Wann gibt es eine Steigerung der allgemeinen Immunabwehr?

Es liegen eindeutige wissenschaftliche Daten vor, die eine drastische Verringerung sowohl der Häufigkeit als auch der Schwere grippaler Infekte durch regelmäßigen Saunabesuch belegen. Man muss nur rechtzeitig mit dem regelmäßigen Saunabesuch – wenigstens einmal pro Woche – beginnen, da es ein Vierteljahr braucht, bis die Effekte im Hinblick auf die Erkrankungshäufigkeit messbar sind. Es reicht also nicht aus, im Herbst mit der Sauna zu beginnen, um dann nach einigen Wochen auf eine Senkung des Erkrankungsrisikos zu hoffen. Der einmal erzielte Effekt geht übrigens bei Aussetzen des regelmäßigen Saunabesuchs auch wieder verloren.

Welche Erfahrungen haben Saunabesuche mit der Infektabwehr?

Regelmäßiges Saunabaden kann vorbeugend helfen, nicht an Erkältungen oder banalen Infekten zu erkranken. Das bestätigte die letzte repräsentative Saunabesucher-Befragung des Deutschen Sauna-Bundes: 78 Prozent der mehr als 20.000 Befragten gaben an, völlig oder fast frei von Infekten zu sein. Ein starkes Immunsystem dank Sauna trägt maßgeblich dazu bei.

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