Metal Formers - Hier lernen wir jeden Tag etwas Neues!

WF Maschinenbau & Blechformtechnik bildet aus

Jeder möchte einen Beruf ergreifen, der ihm Freude bereitet und von dem man gut leben kann. Wer einen für sich passenden Ausbildungsplatz finden will, soll sich frühzeitig bei den in Frage kommenden Arbeitgebern informieren und dort bewerben. Die WF Maschinenbau und Blechformtechnik GmbH & Co. KG aus Sendenhorst, ein Unternehmen mit rund 125 Mitarbeiter-innen und Mitarbeitern, das seit mehr als 45 Jahren der Innovationsführer im Metallumformen ist und dabei hocheffiziente Maschinen baut, weiß um die Bedeutung einer hochwertigen Ausbildung von jungen Menschen. Daher ist sie alljährlich auf der Suche nach Auszubildenden für die in der Firma angesiedelten Berufszweige Feinwerkmechaniker/in Fachrichtung Maschinenbau, Elektroniker/in Automatisierungstechnik Fachrichtung Maschinenbau, Technische/r Produktdesigner/-in und Fachkraft für Metalltechnik Fachrichtung Zerspanung. Florian und Arne, zwei Auszubildende bei der Fa. WF Maschinenbau und Blechformtechnik GmbH & Co. KG, sowie Susanne Brinkkötter vom Ausbildungsteam standen der TÖFTE-Redaktion Rede und Antwort und geben einen kleinen Einblick in ihre Ausbildung.

Gebt unseren Leserinnen und Lesern bitte einen kurzen Überblick über Eure Person und Eure schulische Vorbildung:

Florian - Ich bin 19 Jahre alt, wohne in Ahlen, und habe vor dem Beginn meiner Ausbildung das Fachabitur abgelegt.

Arne - Ich bin erst 18 Jahre, wohne hier in Sendenhorst vor Ort, und habe nach dem Realschulabschluss meine Ausbildung hier begonnen.

Welchen Ausbildungsberuf haben Sie gewählt und in welchem Ausbildungsjahr befinden Sie sich?

Florian / Arne - Unser Berufsziel ist es Feinwerkmechaniker Fachrichtung Maschinenbau zu werden. Wir befinden uns beide im 2. Ausbildungsjahr.

Wie ist der Besuch der Berufsschule in die Ausbildung eingebunden?

Florian / Arne - Wie in vielen anderen Ausbildungsberufen wird der Berufsschulunterricht nicht in Blockform durchgeführt. Im 1. Ausbildungsjahr sind wird montags und mittwochs zur Berufsschule gegangen. Im 1. Halbjahr des 2. Ausbildungsjahr fand der Unterricht immer mittwochs, im 2. Halbjahr mittwochs und donnerstags statt. Im 3. und letzten Ausbildungsjahr werden wir die Berufsschule immer freitags besuchen.

Was hat Sie dazu bewogen, genau diese Ausbildung zu beginnen?

Florian - Mein Interesse am Handwerk wurde im Technikunterricht in der Realschule geweckt. Daher habe ich auch das Fachabitur mit Schwerpunkt Maschinenbau abgelegt und dabei festgestellt, dass mir die Arbeit insbesondere mit Metall sehr viel Freude bereitet. Folglich habe ich mich für diese Ausbildung entschieden.

Arne - Bei mir war es ähnlich. Schon früh habe ich mich immer für Technik begeistert und daher auch mein Betriebspraktikum in einer Autowerkstatt absolviert. Doch war mir die Arbeit zu sehr auf nur ein Produkt fokussiert. Ich hatte die Gelegenheit, hier in der Firma an einer Betriebsbesichtigung teilzunehmen; dabei habe ich einen sehr guten Eindruck von WF bekommen. Das war letztendlich ausschlaggebend dafür, mich hier zu bewerben und nach einem Praktikum habe ich dann anschließend meinen Ausbildungsvertrag unterschrieben.

Berichten Sie ein wenig über Ihre Eindrücke aus der bisherigen Ausbildungszeit?

Florian / Arne – Während der 3,5 jährigen Ausbildung durchlaufen wir alle Unternehmensbereiche und lernen somit den ganzen Betrieb und die Betriebsabläufe kennen. Zu Beginn unserer Ausbildung konnten wir erste handwerkliche Fähigkeiten an Übungsstücken entwickeln. Parallel dazu wird jeder Azubi einem Gesellen zugeordnet, der aktiv in Projekten mitarbeitet. Hier übernehmen wir dann auch eigenverantwortlich Aufgaben.

Wie stellen sich die Arbeitszeiten in Ihrem Betrieb dar?

Florian / Arne - Grundsätzlich wird täglich von 7.00 bis 15.30 Uhr gearbeitet. Auch in der Ausbildung wird einem aber die Möglichkeit eingeräumt, Monteure auf Montagearbeiten zu begleiten. Im 3. Ausbildungsjahr könnte es sogar ins Ausland gehen, um eine Maschine dort vor Ort aufzubauen - allerdings nur bei entsprechender Befähigung.

Wie stellt sich der Umgang mit den Arbeitskollegen dar?

Florian / Arne – Vom ersten Tag hatten wir das Gefühl, dass wir vollwertiges Mitglied der Belegschaft sind. Teamarbeit wird hier bei WF großgeschrieben. Jede Kollegin/jeder Kollege steht den Azubis für Rückfragen zur Verfügung, um etwaige Probleme schnellstmöglich zu lösen.

Wie kann ich mir Ihr tägliches Handeln im Unternehmen vorstellen?

Florian / Arne – Unser tägliches Handeln variiert von Tag zu Tag; es ist immer von aktuell anstehenden Aufgaben abhängig. Andernfalls sind wir in die Teamarbeit eines aktuellen Projekts eingebunden, in dem der Geselle, der uns während der Ausbildung betreut, eingesetzt ist.

Wie sehen die beruflichen Perspektiven nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung aus?

Susanne Brinkkötter – Nach Abschluss der Ausbildung wird mit dem Azubi besprochen, in welchem Bereich des Betriebsablaufs er sein zukünftiges Betätigungsfeld sieht. Der Tarifvertrag sieht vor, dass jeder Azubi nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung für mindestens ein Jahr im Unternehmen weiterbeschäftigt werden muss. In diesem Jahr haben sie ausreichend Möglichkeiten, uns von ihren Fähigkeiten zu überzeugen. Zudem hat auch die konjunkturelle Situation Einfluss auf die unternehmerische Entscheidung, den oder die Azubi(s) zu übernehmen.

Würden Sie heute sagen, dass Sie sich für den richtigen Ausbildungsweg entschieden haben?

Florian / Arne – Die Arbeit ist sehr vielschichtig und abwechslungsreich. Genauso wie wir uns das gewünscht und vorgestellt haben. Wir freuen uns auf jeden Arbeitstag. Wir lernen hier jeden Tag etwas Neues!

Warum empfehlen Sie WF Maschinenbau und Blechformtechnik GmbH & Co. KG als Ausbildungsbetrieb?

Susanne Brinkkötter – Wir sind ein junges, dynamisches Team, dass sich sehr wohl der Bedeutung guter, motivierter Nachwuchskräfte bewusst ist. Wir bieten unseren aktuell 13 Azubis neben der „üblichen“ Ausbildung Möglichkeiten, an der Kreishandwerkerschaft ihr Wissen und Können im Rahmen einer überbetrieblichen Förderung weiter zu vertiefen. Auch bei schulischen Problemen suchen wir selbstverständlich nach entsprechenden Lösungen, diese zu beheben. Zudem wissen unsere Auszubildenden, dass wir vom Ausbildungsteam vertrauensvolle Ansprechpartner sind, mit dem nicht nur innerbetriebliche Dinge besprochen werden können.

Können Sie mir abschließend kurz schildern, was Sie an Ihrem Beruf am meisten fasziniert?

Florian / Arne – Unser Unternehmen hat sich auf den Bau von Sondermaschinen spezialisiert. Das ist gleichbedeutend mit einer ungeheuren Abwechselung im täglichen Arbeitsgeschehen. Wir begleiten die Fertigung dieser Sondermaschinen von der Anlieferung der Rohmaterialien bis zur Fertigstellung mit dem darin enthaltenen Know-How, das unser Unternehmen in vielen Fällen selber entwickelt hat. So wird man täglich vor neue Herausforderungen gestellt. Zudem finden wir es als sehr angenehmen, dass die Größe und Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen überschaubar ist und jeder jeden kennt.

Frau Brinkkötter, gibt es aus Sicht des Unternehmens noch Anmerkungen, die Sie den Ausführungen Ihrer beiden Auszubildenden noch hinzufügen möchten:

Aus dem Gespräch ist schon deutlich geworden, dass Teamarbeit ein wesentlicher Faktor unserer unternehmerischen Philosophie darstellt. In jedem Jahr organisieren wir ein „Ausbildungs-Team-Training“, an dem nicht nur unsere Auszubildenden, sondern auch die Ausbilder teilnehmen. Inhalte dieses Team-Trainings sind gemeinsame Spiele, Workshops und natürlich auch ein geselliges Beisammensein, in dem sich alle untereinander besser kennenlernen.  Was außerdem festzustellen ist und gewiss noch angemerkt werden kann, dass wir in unserem Unternehmen ein tolles Betriebsklima vorherrscht, aus dem schon viele Freundschaften entstanden sind.

Frau Brinkkötter, Florian und Arne, herzlichen Dank für dieses Gespräch und Euch beiden viel Erfolg weiterhin bei der Ausbildung zum Feinwerkmechaniker Fachrichtung Maschinenbau.

Quelle : Töfte Regionsmagazin

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