2 Jahre EDEKA Kemper in Ahlen Im Interview mit Carolin Scholz und Matthias Kemper

Kundennähe statt Anonymität & Qualität statt Quantität

 

(hjg) „Das sind neben der besonderen Pflege einer persönlichen Beziehung zu unseren Kunden, zu unseren Lieferanten und ganz besonders zu unseren eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Standbeine unseres Unternehmens, die uns von unseren Mitbewerbern unterscheiden“, geben Matthias Kemper und Markus Scholz aus der Unternehmensleitung der EDEKA-Kemper-Märkte ein beeindruckendes Statement für die in ihrer Firma gelebte Philosophie. „Wir arbeiten leidenschaftlich mit Lebensmitteln und sind darüber hinaus noch stark in der Region verwurzelt“, fügen sie noch hinzu und sehen sich mit ihrer Arbeit durch den Erfolg der letzten Jahre mit ihren vier Märkten in Sendenhorst, Sassenberg, Vorhelm und im Zentrum von Ahlen mehr als nur bestätigt. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EDEKA-Kemper-Märkte leben diese Philosophie und sind sich der Tatsache bewusst, dass ihre Arbeit mehr als nur den Verkauf von Lebensmitteln darstellt. Daraus resultierend fühlt sich die Unternehmensleitung verpflichtet • den traditionellen Anbau heimischer Produkte zu unterstützen • den natürlichen Umgang mit Lebensmitteln zu fördern • mit unseren Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen • den Zusammenhalt in unserer direkten Nachbarschaft zu stärken und • für eine wirtschaftliche Absicherung unserer Region zu sorgen „Es ist unsere Vision, mit der Zeit zu gehen. Und das bedeutet für uns, unseren bisherigen Weg weiter zu verfolgen und gemeinsam zu wachsen“, zeigen die Firmeninhaber klare Kante und zeigen für jedermann sichtbar, wo die Reise für die EDEKA-Kemper-Märkte in der Zukunft hingehen soll. 2. Geburtstag – Kemper-Markt Ahlen Das zweijährige Jubiläum des vierten EDEKA-Kemper-Marktes im Zentrum von Ahlen war Grund dafür, mit Carolin Scholz, stellvertretend für ihren erkrankten Ehemann, und Matthias Kemper, der die Familientradition im Hause Kemper weiterführt, über den Standort Ahlen zu sprechen und einen Blick nach vorne zu wagen.


Rückblickend war es eine richtige Entscheidung nach Ahlen und an diesen Standort zu gehen? Matthias Kemper (MK): Ohne Einschränkung ein klares „Ja“. Direkt im Zentrum von Ahlen gelegen hat der Standort eine Signalwirkung. Wir müssen wieder lebendige Stadtzentren haben, um der Anonymität des Online-Handels einen Gegenpol zu setzen. Darüber hinaus liegen wir dort umgeben von vielen noch inhabergeführten Geschäften. Erlauben Sie mir eine Gegenfrage dazu: „Welche Stadt im Kreis Warendorf kann aktuell diese Einzelhandelsstruktur noch bieten?“ Mit welcher Anzahl Mitarbeitern wird der EDEKA-Kemper-Markt in Ahlen betrieben? Carolin Scholz (CS): Zurzeit sind im EDEKA-Kemper-Markt am Standort Ahlen 64 Frauen und Männer beschäftigt. Wird der EDEKA-Kemper-Markt in Ahlen nach den gleichen Grundsätzen betrieben wie die Märkte in Sendenhorst, Sassenberg und Vorhelm? CS: Wir sind an allen Standorten kein anonymer Discounter, sondern ein gesund gewachsener Familienbetrieb, dem die Liebe zu und die Arbeit mit den Lebensmitteln Motivation ist, unseren Kunden alle Wünsche zu erfüllen. Mein Mann selbst hat vor über 20 Jahren seine Ausbildung zum Kaufmann beim Vater von Matthias, Anton Kemper, gemacht. Viele weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sogar noch länger im Betrieb. Das zeigt, dass hier eine besondere Atmosphäre herrscht und die ist an allen Standorten prägend für die tägliche Arbeit. Wie unterscheidet sich der Standort Ahlen von den anderen EDEKA-Kemper-Märkten? Gibt es Besonderheiten? MK: Der Standort Ahlen kann auf gut 1.000 m2 mehr Fläche zurückgreifen und dadurch ein größeres Sortiment an Waren anbieten. Explizit in den Sektoren Frische – Regionalität – Naturkost – Bio – aber auch bei den Spirituosen – kann der Kunde auf ein Angebot zurückgreifen, das – ich glaube das ohne Übertreibung sagen zu dürfen – in der Region einzigartig ist. Fühlen Sie sich mit Ihren EDEKA-Markt in Ahlen angekommen? MK: Wir sind nicht nur angekommen, sondern sind darüber hinaus stolz und dankbar für den großen Zuspruch, den wir von unseren Kunden tagtäglich erfahren. Gibt es weitere Expansionsgedanken im Hause Kemper/Scholz? MK: Aktuell gilt unsere ganze Konzentration, uns intern eine effizientere Organisation zu geben und neue digitale Strukturen zu schaffen. Sollte es sich ergeben, dass der Standort passt und dazu noch im Münsterland liegt, werden wir diese Option gewissenhaft prüfen. Mit einem weiteren Standort könnten wir weiteren Landwirten eine neue Anlaufstelle bieten, ihre Produkte bei uns zu vermarkten. Was macht das Einkaufen in den EDEKA-Kemper-Märkten so besonders? CS: Als selbständiger Partner – eine Eigenschaft, die uns von vielen anderen unterscheidet – der Stroetmann-Gruppe profitieren wir von der Erfahrung eines führenden Großunternehmens wie der EDEKA. So sind wir in der Lage, unseren Kunden Produkte aus aller Welt anzubieten, die wir stets durch das bewährte Stammsortiment um klimaverträgliche Lebensmittel aus der Region ergänzen können. Neben Fleisch aus artgerechter Tierhaltung (Aubrac-Rinder, Neuland-Schweine, Kikok-Hähnchen) ist die Auswahl im Frischebereich besonders vielfältig: von traditionellen Backwaren, über heimische Obst- und Gemüsesorten, bis hin zu frischen und schmackhaften Getränken, Milch- und Käsespezialitäten. In den EDEKA-Kemper-Märkten finden unsere Kunden (fast) alles unter einem Dach! Gibt es im Hinblick auf Weihnachten noch besondere Aktionen in den EDEKA-Kemper-Märkten? MK: Da sollen sich unsere Kunden einfach überraschen lassen. Gibt es zum Schluss unseres Gespräches, für das ich mich schon an dieser Stelle bedanken möchte, noch etwas, was Sie Ihren Kunden sagen wollen? CS / MK: Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Was uns die auf uns zukommende Weihnachtszeit bringen wird, vermag niemand zu prognostizieren. Daher die eindringliche Bitte, die heimische Gastronomie und die lokalen Einzelhändler zu unterstützen und den Online-Handel außen vor zu lassen. Legen Sie Gutscheine für Veranstaltungen in der Region unter den Weihnachtsbaum, denn auch diese Branche kämpft ums Überleben. Obwohl es manchmal schwerfällt, beachten Sie bitte die Hygiene- und akzeptieren Sie die AHA-Regeln. Und ein freundliches Wort zur rechten Zeit ist Motivation für Herz und Seele. Bleiben Sie alle gesund und wir sind uns sicher, dass wir gemeinsam gut diese Krise bewältigen werden!

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