Faire Provisionsteilung in der Immobilienbranche

Seit einigen Wochen wird die Aufteilung der Maklerprovision bundesweit neu geregelt. Die Bundesregierung hatte zuvor ein neues Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten verabschiedet, das Ende Dezember in Kraft getreten ist. Achim Friedrich, Geschäftsführer der Sparkassen Immobilien GmbH und Vertriebsleiter Lars Mönig erläutern im Gespräch, was das genau für Käufer und Verkäufer von Immobilien bedeutet.

Herr Friedrich, wann genau wird eine Maklerprovision fällig?

Achim Friedrich: Beauftragt uns ein Eigentümer mit der Vermittlung seiner Immobilie, so muss er erst zahlen, wenn es zum erfolgreichen Verkauf kommt. Gleiches gilt für die Kaufinteressenten: das Zusenden von Exposés, die Besichtigungen oder Beantwortungen von fachspezifischen Fragen sind unsere Dienstleistungen, für die wir nichts in Rechnung stellen. Denn es ist grundsätzlich so, dass die Provision fällig wird, wenn ein notariell beurkundeter Kaufvertrag vorliegt. Dabei legt der im Kaufvertrag festgelegte Kaufpreis die Berechnungsgrundlage für die Höhe der Provision fest.

Wer muss bei einem Abschluss für die Maklerprovision
aufkommen?

Lars Mönig: Private Käufer dürfen nach dem neuen Gesetz nur noch die Hälfte der Maklergebühren zahlen und sollen so bei den Nebenkosten entlastet werden. Gleichzeitig wird die bislang in Deutschland nicht einheitliche Regelung zur Aufteilung der Maklerprovision zwischen Verkäufer und Käufer fairer gestaltet. Die neue Regelung tritt immer dann in Kraft, wenn beispielsweise ein Einfamilienhaus, eine Doppelhaushälfte oder ein Reihenhaus, aber auch eine Wohnung verkauft wird.

Welche Vorteile hat das neue Gesetz zur Maklerprovision?

Achim Friedrich: Bislang war es bei einigen Maklern üblich, dass dem Käufer die komplette Maklerprovision in Rechnung gestellt wurde. Eine vollständige Abwälzung der Maklerprovision auf Käufer ist nicht mehr möglich. Die Sparkassen Immobilien GmbH hat jedoch auch schon in der Vergangenheit die Provision auf beide Parteien fair verteilt.
Gibt es Chancen?

Achim Friedrich: Der Immobilienmarkt wird sich durch die neuen Regelungen weiter professionalisieren. Qualitätsmakler, die gleichermaßen im Interesse von Käufern und Verkäufern handeln, sind mehr gefragt und werden sich zunehmend von anderen Anbietern abheben. Langfristig bleiben damit die Maklerunternehmen am Markt bestehen, die sich durch ihre Kompetenz und ihre Erfahrung im Immobiliengeschäft einen Namen machen konnten und die Wege bei der Immobilienvermittlung transparent und mit neuen modernen Ideen gestalten.

Warum lohnt es sich, einen Ihrer Immobilienexperten
mit dem Verkauf zu beauftragen?

Lars Mönig: Bei der Sparkassen Immobilien GmbH bekommen sowohl Verkäufer als auch Käufer einen Mehrwert geboten, da wir großen Wert auf eine vertrauensvolle Beratung und eine persönliche Vermarktung mit viel Fingerspitzengefühl legen. Mit ihrem Fachwissen, einer langjährigen Berufserfahrung und der fundierten Marktkenntnis können unsere Experten nach einer persönlichen Immobilienbegehung und einem ausführlichen Beratungsgespräch eine realistische Einschätzung zum Marktpreis geben. Egal ob der Verkäufer eine diskrete oder werbewirksame Vermarktung seiner Immobilie wünscht: Er bekommt bei uns ein umfangreiches Paket geboten, das immer einen individuell erstellten Vermittlungsweg enthält, zu dem dann professionelle Fotoaufnahmen, eine Videoführung und ein exklusives Exposé gehören können.

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