Die Horizonte-Kaufhäuser sind geschlossen, die Dienstleistungen gehen weiter

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben auch Horizonte e.V. erreicht, die Second­hand-Fairkaufhäuser in Ennigerloh, Ahlen und Oelde sind geschlossen. Ebenso wie bei vielen anderen Einzelhändlern wurde der Verkauf gestoppt um die Ansteckungskette einzuschränken. Aber trotzdem stehen bei Horizonte e.V. nicht alle Räder still.

Die Logistik ist weiterhin aktiv, denn über 100 Altkleidercontainer wollen ebenso regelmäßig geleert werden wie die orangen Wertstoffboxen für Elektrokleingeräte. Auch die Großgerätesammlung und der Mülltonnentausch werden wie bisher durchgeführt. Die Haushaltsauflösungen und Komplettab­holungen runden das Aufgabenspektrum der Logistik ab. Bei diesen Tätigkeiten findet kein enger Kundenkontakt statt, so dass hier die Ansteckungsgefahr so weit wie möglich reduziert ist. Auch bei den Einzelmöbelabholungen werden die Hygieneempfehlungen des Robert-Koch-Instituts eingehal­ten, so dass Spender und Mitarbeiter bestmöglich geschützt sind.

Auch im Verkaufsbereich ist nicht überall Ruhe eingekehrt, mit einer deutlich verringerten Mitarbei­terzahl werden die abgeholten Gegenstände aus den Haushalten sortiert, gereinigt und für den spä­teren Verkauf vorbereitet. Im Möbelbereich werden (füllen sich) die Lücken mit schicken Teilen ge­füllt. Hier werden für die Teilnehmer der Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen ebenso wie in der Fahrrad- und Elektrowerkstatt sinnstiftende Aufgaben und Lerninhalte aufrecht erhalten.

„ Alle Tätigkeiten werden so durchgeführt, dass der Gesundheitsschutz unserer Mitarbeiter, Maßnahmeteilnehmer und Kunden immer die höchste Priorität besitzt“, bestätigt Geschäftsführer Dr. Ralf Thorwirth. Bereits eine Woche vor der offiziellen Ausgangsbeschränkung erhielten alle Personen, die wegen Vorerkrankun­gen besonders gefährdet sind oder mit solchen Personen in einer häuslichen Gemeinschaft leben, die Möglichkeit zuhause zu bleiben. Die Sicherheitsbeauftragten schulten die Kollegen in heute selbst­verständlich gewordenen Verhaltensregeln. Für die plötzlich notwendige Kinderbetreuung wurden flexible Lösungen gefunden.

Aber all diese notwendigen Schritte, insbesondere die Schließung der Secondhand-Fairkaufhäuser, bedeuten aber auch leider eine erhebliche wirtschaftliche Belastung für den gemeinnützigen Verein. Die Einführung von Kurzarbeit für alle Mitarbeiter reduziert den Kostendruck, aber der Einnahmeaus­fall der Fairkaufhäuser kann nur zum Teil aufgefangen werden. Trotz dieser aktuell schwierigen Situa­tion blicken die Mitarbeiter von Horizonte e.V. zuversichtlich nach vorne und freuen sich auf den Mo­ment, an dem die derzeitigen Einschränkungen nicht mehr notwendig sind.

Quelle : Horizonte Arbeitsförderung Integration im Pfarrverband Ennigerloh e.V.

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