Aufnahme JETZT! – Die Stadt Sendenhorst als Sicherer Hafen ist bereit

Die aktuellen Bilder von der griechischen Insel Lesbos sind zutiefst erschütternd - die Katastrophe ist nicht mehr zu leugnen. Durch ein flächendeckendes Feuer ist das Flüchtlingscamp Moria unbewohnbar geworden. Es gibt zahlreiche Verletzte und womöglich sogar Tote. 12.000 Menschen müssen evakuiert werden.

 

Die Situation im Camp Moria und in den umliegenden Lagern ist schon seit Jahren geprägt von unwürdigen Lebensbedingungen. In Zeiten einer weltweiten Pandemie jedoch sind die Umstände, die im Lager vorherrschen ungleich katastrophaler. Es war nur eine Frage der Zeit, bis es zu Ansteckungen mit dem Coronavirus kommt. Umso dramatischer ist die Situation zu bewerten, in der sich die ehemaligen Bewohner*innen des Camps und der umliegenden Lager gegenwärtig befinden. 12000 Menschen campieren in diesem Augenblick auf einer Autobahn, bewacht von der griechischen Polizei. Schon vor der Brandkatastrophe war die Perspektive für diese Menschen ungewiss – jetzt ist sie aussichtlos.

 

Das Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ bekräftigt seit Monaten seine Bereitschaft, geflüchtete Menschen zusätzlich aufzunehmen und ihnen eine sichere Perspektive zu bieten. Wann, wenn nicht jetzt ist dieses Vorgehen in aller Dringlichkeit geboten?! Die verantwortlichen Entscheidungsträger*innen müssen jetzt auf die Städte Sicherer Häfen zugehen und schnellstmöglich die Aufnahme der ausgebrannten Geflüchteten organisieren. Es ist zu spät für Erklärungen – wir brauchen Taten!  

Quelle : Jürgen Mai

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