Annette Watermann-Krass zu Gast in der Teamschule Drensteinfurt

Wenn der Name Programm ist

Zusammenarbeit war wohl das am häufigsten genutzte Wort des Austausches zwischen Politik und dem leitenden Team der Drensteinfurter Sekundarschule. Die Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass hat sich ein Bild von der wachsenden Schule gemacht. Besonders gefreut hat die Abgeordnete dabei, dass sie von einem so großen und vielfältigen Komitee empfangen wurde: Nicht nur die leitenden Lehrkräfte, sondern auch drei Mitglieder der Schülervertretung und eine Elternvertreterin suchten den Austausch mit der Politik. Neben Annette Watermann-Krass konnten sie dabei auch mit Drensteinfurts Bürgermeister Carsten Grawunder und von Ingo Stude, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Drensteinfurter Rat, ins Gespräch kommen. Nachdem sie ihren Gästen bei einem kurzen Rundgang einen Eindruck des modernen Schulkonzepts vermittelt hat, berichtet Schulleiterin Anja Sachsenhausen: Wir verdanken es der außerordentlich guten Zusammenarbeit mit unseren Schülerinnen und Schülern und mit der Stadt, dass unsere Schule sich so stetig weiterentwickeln kann. Das kann Bürgermeister Grawunder als Schulträger nur zurückgeben. Mit Blick auf die Landespolitik wird er jedoch deutlich: Dass es an der Teamschule so hervorragend läuft, ist leider auf viele andere Schulen nicht übertragbar. Der Bildungsbereich benötigt vom Land noch mehr finanzielle Entlastung und dauerhafte Investitionen in die Schulausstattung. Die Rede ist dabei nicht von bürokratischen Förderprogrammen, sondern von unkomplizierten Pauschalen! Ingo Stude pflichtet ihm bei: Nur so können wir im ganzen Land gleichwertige Chancen für alle Schülerinnen und Schüler sicherstellen.

Annette Watermann-Krass ist als Mitglied des Schulausschusses nah dran an den Entscheidungen der Landesregierung und teilt die Auffassungen ihrer kommunalpolitischen Gesprächspartner. Sie sieht aber auch grundsätzlich Handlungsbedarf im Bildungssystem: Wo die Teamschule mit gutem Beispiel vorangeht, braucht es noch deutlich mehr Nachahmer: Dem Fachkräftemangel können wir mit wachsender Akademisierung nicht entgegenwirken. Aufgabe der Schulen muss es sein, praktische Erfahrungen zu ermöglichen und den Unternehmensalltag kennen zu lernen. Eltern wiederum sollten die Talente ihrer Kinder erkennen und deren individuelle Förderung unterstützen, statt ihrem Kind mit etlichen Nachhilfestunden zu einem Abitur zu verhelfen, was es möglicherweise gar nicht braucht.

Für das Team um Anja Sachsenhausen sind diese Worte eine weitere Bestätigung dafür, dass sie mit ihrer Schule auf dem richtigen Weg sind. Denn auch die Zusammenarbeit mit den Unternehmen im Umkreis hat für die Teamschule einen wichtigen Stellenwert.

Schülervertretende, Elternvertretung und die Lehrkräfte sind sich einig: Hier lernt man voneinander und fürs Leben in Zusammenarbeit!

Quelle : Elena Otto Erley Landtag NRW

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